Technik

Einfache Umsetzung

Gegenüber dem traditionellen Simulationsansatz, bei dem Computermodelle mit umfangreichen und teuren Messprogrammen aufwändig kalibriert werden müssen, basiert ZAKEN ausschließlich auf Routinedaten der Kläranlagenüberwachung.
Dies ist vor allem auf die umfangreichen Erfahrungen unserer Mitarbeiter aus dem Kläranlagenbetrieb zurückzuführen, so dass in vielen Fällen auf Standardparametersätze zurückgegriffenwerden kann. Dazu gehören u. a. das Betriebstagebuch, die Beckenabmess ungen und die technischen Daten der Aggregate. Diese Daten sind auf jeder Kläranlage vorhanden.
Der Modellaufbau erfolgt gemeinsam mit dem Betriebspersonal vor Ort. Die Betriebsdaten werden von unseren erfahrenen Mitarbeitern in das Modell übertragen. Die Kalibrierung des Modells wird zusammen mit den Mitarbeitern vor Ortdurchgeführt. Wenn der IST-Zustand der Kläranlage einwandfrei abgebildet wird und die Ergebnisse der Modellrechnung mit den IST-Werten übereinstimmen (Modellabgleich), können die Variantenuntersuchungen beginnen.
Das Modell entspricht vollständig den Anforderungen des DWA-Arbeitsblattes 131, so dass ein Vergleich der ursprünglichen Kläranlagenbemessung mit dem tatsächlichen Betrieb möglich wird. Als besonders hilfreich hat sich die Simulation langer Zeiträume (z. B. zwölf Monate) erwiesen, da auf dieseWeise auch langfristige Veränderungen dargestellt werden können. Diese langfristige Simulation ist mit ZAKEN problemlos möglich.

Integrierte Energieanalyse

Neben der verfahrenstechnischen Simulation erfolgt parallel eine Energieanalyse nach dem DWA-Arbeitsblatt 216. Hierzu wird die IST-Situation gemeinsam mit den Betreibern vor Ort in einer Aggregateliste mit allen technischen Daten der Energieverbraucher abgebildet. Aggregate, bei denen der Verbrauch von dynamischen Größen abhängig ist (z. B. Gebläse, Pumpen), werden auch dynamisch abgebildet. Die Aussagekraft von Optimierungsmaßnahmen wird somit um ein Vielfaches erhöht. Gleichzeitig werden die Idealwerte der einzelnen Aggregate berechnet, die in Summe in den anlagenspezifischen Idealwert einfließen.

Zusammenführung von Energie und Verfahrenstechnik in einem Modell

Dank des kalibrierten Modells ist es nun möglich, unterschiedlichste verfahrenstechnische Anpassungen in der nachgebildeten Kläranlage vorzunehmen und so mögliche Auswirkungen auf die Betriebsstabilität, den Energiebedarf und die Ablaufwerte abzuleiten. Mit der dynamischen Berechnung auf Basis von Betriebsdaten werden Veränderungen schnell und mit einer sehr hohen Präzision vorhergesagt.
Mit ZAKEN können viele praktische Fragen beantwortet werden.

Dokumentation mit Handlungsempfehlungen

Die Dokumentation die Sie von uns erhalten, enthält alle wesentlichen Punkte der Analyse sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Betreiber, wie die Ergebnisse der Untersuchung mit ihren Mitarbeitern umgesetzt werden können. Ebenso erfolgt eine wirtschaftliche Betrachtung der verfahrenstechnischen und energetischen Empfehlungen. Bei Bedarf stehen wir für den weiteren Fachaustausch (z. B. Präsentation, Umsetzung) zur Verfügung.